Tipps & Tricks

Nr. 192 – Die 2 Freiheiten innerer Beziehung

Stellen Sie sich vor, Sie sind mit einem heftigen Gefühl konfrontiert, beispielsweise einer Hilflosigkeit oder Ohnmacht; Ärger; oder Scham. Sie fühlen, wie unangenehm es sich anfühlt und vor allem: Wie Sie am liebsten von Ihrem Erleben weglaufen wollen. Wie ist es möglich, stattdessen in Kontakt zu kommen? Ich erkläre dies anhand der 2 Freiheiten, die eine lebendige innere Beziehung braucht – und die Sie in der Folge als persönliche Freiheit, als Wachstum und Erleichterung erleben werden.

Nr. 191 – Die zweite Stimme im Innern entwickeln

Mit der „inneren Stimme“ wird meist das bezeichnet, was einem z.B. im Focusing entgegenkommt, sei es in Form von Worten, Bildern, Gefühlen oder Körpersensationen. Es gibt jedoch noch eine weitere „innere Stimme“, die oft vernachlässigt wird und doch entscheidend dafür ist, ob und wie sich das in mir entfalten und lebendig werden kann, was in mir entstehen möchte.

Nr. 190 – Der Gedanke, etwas sei ‘nur‘ ein Gedanke

Hantieren wir mit althergebrachten Kategorien im Focusing, so kann dies leicht in eine Sackgasse führen. So zum Beispiel die feste Überzeugung, etwas sei ‘nur‘ ein Gedanke. „Da ist nichts, nur schon wieder so ein blöder Gedanke.“ würde ich dann vielleicht in einer Sitzung hören, und implizit: „Eigentlich sollte da doch etwas anderes sein“, namentlich meist ein ‘Gefühl‘; und schon bewegen wir uns auf dem nicht aus der Mode kommen wollenden Grat zwischen Gedanken und Gefühlen, obwohl diese Trennung für die Arbeit im Focusing nicht nur unbedeutend, sondern auch hinderlich ist.

Nr. 189 – Sich von Sachfragen nicht gefangen nehmen lassen

Sachfragen lösen zu können ist wichtig, wenn es zum Beispiel größere Veränderungen in einem Team gibt, Aufgaben neu verteilt werden, gewohnte Abläufe geändert werden sollen usw. – Parallel zu all den Fragen und Anforderungen kann es aber ein Phänomen geben, das mehr hindert anstatt voranzubringen; Klienten von mir würden diesen Moment vielleicht beschreiben als „in Sachfragen gefangen zu sein“ oder „nicht weiter zu kommen mit den praktischen Fragen“ oder „unter Druck geraten, sich im Kreis drehen“. Wie kann ich mit diesem Geschehen in der Praxis umgehen, wenn ich meine Aufmerksamkeit nach innen richte? Woran merke ich, dass ich in Sachfragen gefangen bin?

Nr. 188 – Wie beschütze ich verletzte kindliche Anteile?

Verletzte, kindliche Anteile sind intensiv, oft kaum auszuhaltende Wunden; sind sie doch die im Körper fühlbaren Auswirkungen von beispielsweise Schikane und Tyrannei, von Verlust, Verrat, Beschämung und Gewalt. Diese wunden Anteile vor weiteren Attacken beschützen zu wollen ist nur logisch. Aber welches ist der beste Weg, zu beschützen?

Nr. 187 – Wenn Annahme sich wie Kapitulation anfühlt

Annahme ist nicht gleich Annahme. Je nachdem, vor welcher Aufgabe im Innern Sie stehen, kann die Annahme der beteiligten Gefühle und Gedanken beispielsweise etwas Wunderschönes und lang Ersehntes sein, zu einem Kraftakt werden, oder sich wie Kapitulation und Hoffnungslosigkeit anfühlen. Was bedeutet es, wenn Annahme sich so ungewöhnlich anfühlt, wie z.B. eine Kapitulation?

Nr. 186 – Innere Kritiker im Gewand aktueller gesellschaftlicher Themen

Über die letzten Jahre ist mir in den Focusing-Sitzungen, die ich begleite, des Öfteren ein spezieller Typus des inneren Kritikers begegnet. Ich erinnere mich an das erste Mal, als dieser Kritiker auftauchte; damals arbeitete ich mit jemandem, der sich als Umweltaktivist verstand. Im weiteren Verlauf lernte ich immer mehr Menschen kennen, denen es – als „Normalbürger“ – ähnlich erging: Zum einen erlebten alle einen großen Schmerz über den Zustand der Natur und wie wir mit ihr umgehen. Zum anderen war etwas anderes anwesend: Eine stark bewertende, ja verurteilende und vernichtende innere Stimme, wenn das eigene Verhalten von der gesetzten Norm, sich „richtig“ zu verhalten, abwich.

Nr. 185 – Verstehen, wie wichtig Sie sind

Es leicht, die Wichtigkeit der Rolle, die Sie selbst in der Begegnung mit Ihren Gefühlen und Gedanken spielen, misszuverstehen oder zu unterschätzen. Dieses Missverständnis können Sie an verschiedenen Stellen Ihres inneren Prozesses bemerken; und erst wenn Ihnen bewusst wird, wie sehr Ihre Aufmerksamkeit und Zuwendung in der inneren Begegnung benötigt wird, bekommt die Praxis etwas Lebendiges, Interessantes und Zukunftsweisendes.

Nr. 184 – Stilles Leiden: Was fehlt, wenn Präsenz fehlt

Wenn Sie die Verbindung zu Ihrem Inneren verlieren, dann mündet dies oft in stilles Leiden. Der Körper fühlt sich schlecht an, voller Spannung und innerlich zerrissen, der Kopf schwer, die Lebensenergie nicht erreichbar. In diesem Zustand ist es einigermaßen schwierig, zu erkennen, worum es eigentlich geht und was überhaupt fehlt. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal eine Kurzversion vorstellen, die mit etwas Erfahrung im Focusing dazu benutzt werden kann, im Alltag eine der Grundvoraussetzungen wiederherzustellen: Präsenz.

Nr. 183 – Machtmissbrauch benennen

In vielen Einzelsitzungen bin ich als Begleiter Zeuge von Themen, die mit dem Missbrauch von Macht zusammenhängen bzw. direkte Folgen dieses Missbrauchs sind. Machtmissbrauch klar zu benennen fällt den meisten Menschen, mit denen ich arbeite, zunächst schwer. Dies liegt an der inneren Dynamik, die sich schützend um den Vertrauensbruch und den Schmerz des Missbrauchs herum gebildet hat – und dadurch auch den Täter und die Tat vor einer klaren Benennung schützt.

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